Dreiecksgeschichte

Endspurt:
Freigabe des letzen Teilstücks der A14 in Mecklenburg-Vorpommern

Feierliche Freigabe des letzten Abschnitts in Mecklenburg-Vorpommern
20.12.2017 - Verkehrsfreigabe A14 von Grabow bis Groß Warnow

Die feierliche Verkehrsfreigabe des A14-Teilstücks zwischen den Anschlussstellen Grabow und Groß Warnow fand am 20. Dezember 2017 statt. Nach circa zweieinhalb Jahren Bauzeit wird damit der letzte verbleibende Abschnitt der Bundesautobahn A14 in Mecklenburg-Vorpommern fertiggestellt. Zugleich ist es der letzte verbleibende Autobahnabschnitt im Nordbundesland überhaupt. 

Zum Festakt auf Grabower Seite begrüßte Thomas Taschenbreker (Leiter des Straßenbauamtes Schwerin) alle Anwesenden. Nach den Ansprachen von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Staatssekräter Enak Ferlemann (MdB, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Ministerin Kathrin Schneider (Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg) erfolgte die feierliche Freigabe.

Der neue Abschnitt, der mit der Querung der Müritz-Elde-Wasserstraße eine besondere ingenieurtechnische Herausforderung darstellt, verbindet die beiden bereits 2015 freigegebenen Abschnitte vom Kreuz Schwerin bis zur Anschlussstelle Grabow sowie zwischen den Anschlussstellen Groß Warnow und Karstädt. Somit ist die A14 zwischen Wismar und Karstädt durchgehend befahrbar.

Mit dem neuen Abschnitt sind insgesamt ca. 44 km des Lückenschlusses der A14 zwischen Schwerin und Magdeburg fertiggestellt, was etwa einem Drittel der Länge der gesamten neuen Strecke von ca. 156 km entspricht. Erst mit der vollständigen Fertigstellung und der durchgehenden Befahrbarkeit von der Ostsee bis zur Metropolregion Mitteldeutschland und darüber hinaus entfaltet die Autobahn ihre verkehrliche Wirkung als kurze und staufreie Nord-Süd-Verbindung und Entlastungsstrecke für den Raum Hamburg.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Gespräch mit den Bürgermeistern Reinhard Mach (Ludwigslust) und Stefan Sternberg (Grabow)Thomas Taschenbreker (Leiter des Straßenbauamtes Schwerin)Enak Ferlemann, MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)Kathrin Schneider (Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg)

Länderübergreifende Unternehmensinitiative
08.12.2017 - IHK-Forum Wachstumsachse A14

Am Freitag, den 08. Dezember findet in Grabow das verkehrspolitische Fachforum der IHK zu Schwerin zur Unternehmerinitiative Wachstumsachse A14 statt. Anlass hierfür ist die Verkehrsfreigabe des Teilstücks zwischen den Anschlussstellen Grabow und Groß Warnow, die für den 20. Dezember geplant ist. Es handelt sich hierbei um das letzte verbleibende Teilstück im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. 

Nun liegt es an den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt, eines der wichtigstens Infrastrukturprojekte Norddeutschlands fertigzustellen und damit zur Wirkung zu bringen. Die durchgängige Befahrbarkeit der A14, die erst dann ihren vollen verkehrlichen Nutzen als Nord-Süd-Verbindung erfüllen wird, ist für 2022 vorgesehen.

Im Mehrgenerationenhaus "Fritz Reuter" in Grabow kommen daher Unternehmer, Poliker und offizielle Vertreter aus allen drei Bundesländern zusammen, um über die Fortschritte und das gemeinsame Ziel - die Fertigstellung der Autobahn - zu diskutieren.

Informationen der IHK

 

Präsidium (v.l.n.r.): Hans Thon (IHK zu Schwerin, Präsident), Egbert Neumann (Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Abteilungsleiter Verkehr) und André Rummel (IHK Magdeburg / Geschäftsstelle Salzwedel, Geschäftsführer)Nach Ende der DiskussionsrundeInitiative Wachstumsachse A14Nach Ende der Diskussionsrunde II

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern...
03.12.2017 - Radtour auf der A14

Vor der für den 20. Dezember geplanten offiziellen Freigabe des letzten Abschnitts der A14 in Mecklenburg-Vorpommern gehörte die Autobahn den Radlern: Gestärkt mit Glühwein und Bratwurst machten sich die Hartgesottenen am 1. Adventssonntag auf den Weg von Grabow über die neue Elde-Brücke in Richtung Groß-Warnow. Trotz Schnee, Wind und Matsch haben sich 250 Radfahrer und Radfahrerinnen von jung bis alt den Spaß nicht verderben lassen und hoffen gemeinsam auf eine zügige Fertigstellung des A14-Lückenschlusses. Bürgermeister Stefan Sternberg begrüßte die zahlreichen Gäste und gab anschließend die Strecke für die Radfahrer frei.

Eigens für die Radtour wurden die Bauarbeiten an der Autobahn kurzzeitig unterbrochen. Die Witterung der letzten Wochen und Monate brachte ungewünschte Verzögerungen, die jetzt wieder aufgeholt werden müssen, um die Autobahn rechtzeitig vor den Weihnachtstagen freigeben zu können.

 Artikel und Filmbeitrag des NDR

Artikel im Ludwigsluster Tageblatt

 

Die Luftaufnahmen der A14 wurden uns dankenswerterweise von Ralf Drefin zur Nutzung auf dieser Website zur Verfügung gestellt: http://www.swm-studio.de/